Die Kopenhagener Befestigung

Über die neuere Befestigung Kopenhagensbefæstningen-001

Die neuere Befestigung Kopenhagens wurde nach der Niederlage gegen Deutschland im Jahre 1864 zur Verteidigung der Hauptstadt errichtet. Während des Ersten Weltkrieges bestand ihre Besatzung aus rund 50.000 Mann. Diese neuere Befestigung Kopenhagens wurde nach dem Ersten Weltkrieg als Wehranlage außer Betrieb genommen, weil die Anlage hinter ihre Zeit zurückgeblieben war. Einzelne Anlagen wurden jedoch bis vor wenigen Jahren benutzt, wie z.B. den Ejby Bunker an dem Westwall, die bis zum Jahre 2004 von der dänischen Auslandsnachrichtendienst benutzt wurde. Das Projekt zur Revitalisierung der Kopenhagener Befestigung wurde im Jahre 2007 in Gang gesetzt.

Die Partnerschaft hinter dem Befestigungsprojekt

Die Partnerschaft bestand aus Realdania, das Amt für Kulturerbeverwaltung und die Naturbehörde. Es wurden 175 Millionen Kronen für die Instandsetzung der Gebäude und die Erschließung der Befestigung für die Öffentlichkeit abgezweigt. Darüber hinaus wurden von der Partnerschaft finanzielle Mittel zur Gründung des Schuldienstes, der Gesundheitsaktivitäten, der Vermittlung und der Einsammlung von historischem Wissen abgezweigt.

Die Revitalisierung der Kopenhagener Befestigung umfasste folgende Projekte:

Die Leuchtturmprojekte

• Ein Entdeckungszentrum und die Instandsetzung der Trekroner Seefestung (die Kulturbehörde),
• Ein Entdeckungszentrum und die Instandsetzung des Ejby Bunkers (die Gemeinde Rødovre),
• Ein Entdeckungszentrum und die Instandsetzung des Garderhøjfortes (die Naturbehörde, die Gemeinde Gentofte, das Experimentarium und der Garderhøjfond).

Übergreifende Projekte

• Unterricht für Schulklassen (der Schuldienst der Kopenhagener Befestigung),
• Förderung von Spielen, Sport und Bewegung (die Antikregsbesellschaft),
• Forschung in und Vermittlung von historischem Wissen (das Staatsliche Museum für Verteidigungsgeschichte),
• Vermittlung über die und in der Befestigung (die Partnerschaft).

Der Westwall

• Fahrrad- und Fussgängerbrücken über die Jyllingevej und die Eisenbahn Richtung Roskilde (die Naturbehörde, die Gemeinden Rødovre und Brøndby),
• Beleuchtung und rollschuhfreundlicher Asphalt auf der Voldgaden (die Gemeinden Hvidovre, Brøndby und Rødovre),
• Instandsetzung von Betongebäuden (die Naturbehörde),
• Vier Fahrradhindernisbähne (die Gemeinden Hvidovre, Brøndby, Rødovre und Kopenhagen),
• Spielplätze in Husum (die Gemeinde Kopenhagen),
• Fahrradrundbahn am südlichen Ende des Westwalls (die Gemeinde Hvidovre),
• Historische Wanderrouten und ein wiederaufgeführtes Artilleriespezialzugdepot (die Gemeinde Rødovre).

Die übrigen Anlagen des Projekts

• Das Bagsværdfort: Rodungen, Instandsetzung und ein neuer Spielplatz (die Gemeinde Gladsaxe),
• Die Flutungsanlagen: ein Projekt zur lokalen Ableitung von Regenwasser, Rodungen, Aktualisierung von Pfaden, App (Die Gemeinde Gentofte, das Wasserunternehmen Novafos und die Naturbehörde),
• Das Charlottenlundfort: Die Restaurierung der Kanonen (die Naturbehörde),
• Das Kastrupfort: Rodungen, Instandsetzung und eine neuer Spielplatz (die Gemeinde Kopenhagen),
• Das Kongelundsfort: Rodungen, ein Toilettengebäude und eine Feuerstelle (die Gemeinde Dragør).

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