Die GeschichteHistorien bag Garderhøjfortet

Das Garderhøjfort wurde in den Jahren 1886-92 gebaut und ist das größte Fort der Kopenhagener Landbefestigung. Es ist auch das einzige Fort mit einer eigenen Infanteriekaserne. Das Garderhøjfort erhielt kräftige Kanonen in besonderen Panzertürmen, von wo aus die Kanonen geschützt bedient werden konnten. Das Fort besaß auch kleinere Kanonen und Maschinengewehre in Verschwindtürmen. Zur Krönung des Ganzen wurde das Garderhøjfort mit einer Zweierkanone (zwei langläufigen 15 Zentimetern Eisenkanonen Modell 1887) aus Schweden ausgestattet.

Das Fort war aus mehreren Schichten gebaut. Zuerst gab es eine Schicht Beton, dann eine dünne Schicht Erde, eine Schicht großer Feldsteine und zuletzt eine dicke Erdschicht. Die Idee war, dass die ersten feindlichen Granaten gegen die Erdschicht und die nächsten Granaten gegen die Feldsteine detonieren würden, um somit die Stöße aufzunehmen. Dies sollte die Zerstörung der Betonkonstruktion vermeiden.

Das Garderhøjfort wurde von privaten Mitteln finanziert, die u.a. vom Verein Die freiwillige Selbstbesteuerung zur Förderung der Verteidigung eingesammelt wurden. Der Verein sammelte insgesamt 1,5 Mio. Kronen in den Jahren 1885-1894 ein, die größtenteils von freiwilligen Spenden stammten, aber auch teils durch Lotteriespiele, Basaren und Auftritte.